Das Peeling ist ein wichtiger Schritt in jeder effektiven Schönheitsroutine. Angesichts der Vielzahl an Produkten und Accessoires stellt sich jedoch oft die Frage: Soll man sich für ein chemisches Peeling oder ein mechanisches Peeling entscheiden? Hier erfahren Sie alles, was Sie wissen müssen, um die richtige Wahl für Ihre Haut zu treffen.
Was ist ein mechanisches Peeling?
Das mechanische Peeling basiert auf einer physikalischen Wirkung: Die Hautoberfläche wird mit einem Accessoire oder einem abrasiven Produkt abgerieben, um abgestorbene Zellen mechanisch zu entfernen. Die gängigsten Werkzeuge sind:
- Das Peelingtuch (aus texturiertem Stoff)
- Der Kessa- oder Luffahandschuh
- Peelings mit Partikeln (Zucker, Salz, zerkleinerte Kerne)
- Körperbürsten oder weiche Borstenbürsten
Das mechanische Peeling wirkt sofort und die Ergebnisse sind schon nach der ersten Anwendung sichtbar: glattere Haut, ebenmässiger Teint, verfeinerte Textur.
Was ist ein chemisches Peeling?
Das chemische Peeling verwendet Säuren oder Enzyme, um die Verbindungen zwischen abgestorbenen Zellen und der Hautoberfläche ohne Reibung zu lösen. Die hauptsächlich verwendeten Wirkstoffe sind:
- AHA (Alpha-Hydroxysäuren): Glykolsäure, Milchsäure, Mandelsäure – ideal für trockene und fahle Haut
- BHA (Beta-Hydroxysäuren): Salicylsäure – perfekt für fettige und zu Akne neigende Haut
- Fruchtenzyme: Papain, Bromelain – eine sanfte Option für empfindliche Haut
Die Vorteile jeder Methode
Vorteile des mechanischen Peelings
- Sofortiger und sichtbarer Effekt
- Keine Wartezeit oder komplexes Abspülen
- Wiederverwendbare und kostengünstige Accessoires
- Kein Risiko einer allergischen Reaktion auf Säuren
- Geeignet für grossflächiges Körperpeeling
Vorteile des chemischen Peelings
- Tiefenwirkung auf die Poren
- Ideal für Haut mit Unreinheiten oder Flecken
- Keine Reibung, daher geringeres Risiko mechanischer Irritationen
- Auch in geringer Konzentration für empfindliche Haut wirksam
Nachteile, die man kennen sollte
Mechanisches Peeling
Zu kräftig angewendet kann ein mechanisches Peeling Mikroverletzungen in der Haut verursachen, insbesondere im Gesicht. Am Körper ist das Risiko geringer, sofern ein geeignetes Hilfsmittel verwendet und nicht mit übermässigem Druck gerieben wird.
Chemisches Peeling
Peelingsäuren können Rötungen, Kribbeln oder eine erhöhte Lichtempfindlichkeit hervorrufen. Sie erfordern nach der Anwendung oft einen verstärkten Sonnenschutz, und ihre Konzentration muss an den Hauttyp angepasst werden.
Kann man beides kombinieren?
Ja, aber mit Vorsicht. Es ist durchaus möglich, ein sanftes mechanisches Körperpeeling mit einem gezielten chemischen Peeling im Gesicht zu kombinieren. Das Wichtigste ist, nicht zu überpeelen: Zwei- bis dreimal pro Woche ist für die meisten Hauttypen in der Regel ausreichend.
Welche Methode für Ihren Hauttyp?
- Normale Haut: beide Methoden geeignet, abwechseln nach Belieben
- Trockene Haut: mildes chemisches Peeling (AHA) bevorzugen, ergänzt durch ein sehr weiches Tuch
- Fettige Haut: BHA als chemisches Peeling + Peelingtuch für den Körper
- Empfindliche Haut: enzymatische Enzyme oder Tuch mit ultrafeiner Textur
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