Schuppige Haut ist durch sichtbare Schuppenbildung gekennzeichnet – kleine Hautplättchen oder -schuppen, die sich ablösen – oft begleitet von Rötungen und Juckreiz. Dieser Hautzustand kann vorübergehend oder chronisch sein, erfordert aber in jedem Fall eine sanfte und angepasste Herangehensweise.
Was ist schuppige Haut?
Schuppenbildung ist ein natürliches Phänomen: Unsere Haut erneuert sich ständig, und abgestorbene Zellen werden kontinuierlich abgestoßen. Wenn sich dieser Prozess jedoch beschleunigt oder gestört ist, sammeln sich abgestorbene Zellen in sichtbaren Plaques auf der Oberfläche an. Dann spricht man von schuppiger Haut.
Was sind die Ursachen?
- Starke Hauttrockenheit: die häufigste Ursache für gutartige Schuppenbildung
- Ekzem (atopische Dermatitis): verursacht rote, schuppige und juckende Plaques
- Psoriasis (Schuppenflechte): eine Autoimmunerkrankung, die durch dicke, silbrige Plaques gekennzeichnet ist
- Seborrhoische Dermatitis: fettige Schuppen in Bereichen mit vielen Talgdrüsen
- Kontaktallergie: Reaktion auf ein Kosmetikprodukt, Textil oder Metall
- Sonnenbrand: die Haut schuppt in der Heilungsphase
- Pilzinfektionen (Tinea Corporis): verursachen runde, schuppige Plaques
Der sanfte Ansatz: nicht zu viel, nicht zu wenig
Bei schuppiger Haut ist die Versuchung groß, stark zu peelen, um die Schuppen zu entfernen. Das ist ein Fehler. Eine zu aggressive Exfoliation auf bereits gereizter Haut verschlimmert die Entzündung und verzögert die Heilung. Der Ansatz muss sanft, schrittweise und regelmäßig sein.
Sanftes Peeling: ja, aber mit Vorsicht
Ein leichtes Peeling kann helfen, oberflächliche Schuppen zu entfernen und die Aufnahme von Feuchtigkeitspflege zu verbessern. Wählen Sie eine wöchentliche Häufigkeit (nur einmal pro Woche auf gereizten Stellen) mit einem sehr sanften Werkzeug. Das Noeva™ Peeling-Tuch, mit leichtem Druck verwendet, ermöglicht dieses maßvolle Peeling ohne die Haut zu traumatisieren.
Achtung: Peelen Sie niemals offene Haut, mit Wunden oder in der akuten Phase eines Ekzems. Warten Sie in diesem Fall die Remission ab, bevor Sie das Peeling fortsetzen.
Unverzichtbare feuchtigkeitsspendende und beruhigende Pflege
Intensive Hydratation ist der Grundstein der Behandlung schuppiger Haut:
- Reichhaltige Emollientien: Vaseline, Sheabutter, Kokosöl für sehr trockene und schuppige Haut
- Cremes mit Ceramiden: stärken die Hautbarriere und reduzieren den Wasserverlust
- Bäder mit kolloidalem Hafer: lindern Juckreiz und spenden tiefgehend Feuchtigkeit
- Reines Aloe Vera Gel: kühlt und beruhigt Reizungen
Natürliche entzündungshemmende Wirkstoffe
- Kurkuma: sein Curcumin hemmt die Mediatoren der Hautentzündung
- Ringelblume: wundheilend und beruhigend, ideal für gereizte Haut
- Kamille: sanft entzündungshemmend, perfekt für reaktive Haut
- Borretschöl: reich an Gamma-Linolensäure, repariert es die Hautbarriere
Was zu vermeiden ist
- Alkalische Seifen oder aggressive Reinigungsmittel
- Zu heißes Wasser unter der Dusche
- Synthetische oder wollene Kleidung, die die Haut reizt
- Kratzen (Infektions- und Verschlimmerungsgefahr)
- Parfümierte Produkte auf bereits gereizter Haut
Wann sollte man einen Arzt aufsuchen?
Wenn die Schuppenbildung trotz Pflege weit verbreitet ist, anhält oder von Fieber, Gelenkschmerzen oder anderen systemischen Symptomen begleitet wird, suchen Sie einen Dermatologen auf. Bestimmte Krankheiten wie Psoriasis erfordern eine spezifische medizinische Behandlung.
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